Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg

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Das Museum

Enstehungsgeschichte


Das Römer und Bajuwaren Museums in der historischen Vorburg von Burg Kipfenberg erfüllt einen unter engagierten Bürgern lange gehegten Wunsch!

Den konkreten Anlass für die Verwirklichung gab die im Jahre 1990 geglückte Entdeckung eines aufsehenerregenden germanischen Kriegergrabes mit reichhaltigen Beigabenausstattung aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. Die Präsentation dieser bedeutsamen Funde und die Inszenierung der Grablege in Originalgröße bilden den Höhepunkt des neuen Museums.

Erstmals werden zentrale Themenkomplexe der regionalen Geschichte umfassend unter einem Dach vermittelt zu einem Museum mit überregionaler Anziehungskraft.


Durch die gelungene Verbindung von Erlebnisweltelementen,
Objekten und Bildmaterial, Texten sowie
Installationen werden den Besuchern historische
und archäologische Zusammenhänge auf anschauliche und
abwechslungsreiche Weise näher gebracht. 
Dank der prägnanten Erläuterungen sind
weder Vorkenntnisse noch Fachvokabular
erforderlich, um sich in der sinnvoll und übersichtlich gegliederten Präsentation zurechtzufinden.

Die Auswahl der Exponate beschränkt sich bewusst auf die engste Umgebung und schafft so die einzigartige Möglichkeit, alle im Museum erläuterten Geschichtsdenkmäler in unmittelbarer Umgebung zu erwandern und zu erleben.

Seit Juli 2006 ist im Haus auch der regionale Infopoint Limes untergebracht, der den Besucher zu den römischen Sehenswürdigkeiten im Naturpark Altmühltal leitet.


Chronik

Es fängt an...

'90 Der erste echte Bajuware wird entdeckt

'94 Gründung des Vereins "Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg"

Es geht voran...
'95 -'98 Sanierung der historischen Vorburg - ein Jurahaus, dessen älteste Teile bis ins Jahr 1140 datieren

'96 - '99 Einrichtung der Ausstellung durch ein Team von Wissenschaftlern, Graphikern und Architekten

Finanzierung der Sanierung und Einrichtung aus öffentlichen Fördermitteln, durch den Eigentümer und den Verein.

15.12.99 Feierliche Eröffnung
durch Staatsminister H. Zehetmair

Es muss gehen...

01.01.00 private Betriebsträgerschaft durch Verpachtung. Für den laufenden Betrieb stehen keine öffentlichen Mittel zur Verfügung, die Kostendeckung muss eigenständig erwirtschaftet werden.

Mit Sonderausstellungen, den Objekten des Monats,
Konzerten, Jazzfrühschoppen und privaten Feiern in unseren Räumen versuchen wir neben den klassischen Einnahmen aus Museumseintritten und Führungen dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen!

Es geht weiter...
Zum 01.01.2008 kündigt Museumsleiterin Juliane Schwartz den Pachtvertrag, weil auf Dauer keine wirtschaftliche Basis für das Museum zu sehen ist.

Im Juli 2008 übernimmt der Markt Kipfenberg die Trägerschaft für die Gebäudekosten des Hauses und gibt im Rahmen eines Werkvertrages mit Juliane Schwartz einen monatlichen Zuschuß in Höhe von 1000 € zu den Betriebs- und Personalkosten.


Es geht aufwärts...

Ja, und Ihre Unterstützung dieses einmaligen Projektes ist mehr als willkommen - eine Mitgliedschaft im Verein der Freunde und Förderer des Römer und Bajuwaren Museum
Burg Kipfenberg wäre ein Anfang!